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Montag, den 20. Juni 2011 um 19:33 Uhr |
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Auch der japanische Automobilbauer Mazda kommt bei dem von ihm angestrebten Wachstumskurs um eine globalere Präsenz nicht herum. Entsprechend die Pläne der Japaner. So errichtet der Autohersteller in Mexiko einen neuen Produktionsstandort mit einer Jahreskapazität von 140.000 Einheiten. Ein entsprechender Kooperationsvertrag mit der Sumitomo Corp., der auch die Gründung einer neuen Vertriebsgesellschaft in Brasilien vorsieht, ist bereits unterzeichnet.
Mit dem neuen Joint Venture
wollen die Unternehmen ihre Expansion in Zentral- und Südamerika vorantreiben. An den Projekten hält Mazda jeweils 70 und Sumitomo 30 Prozent der Anteile. Im neuen mexikanischen Werk mit Sitz in Salamanca City, rund 250 Kilometer nordwestlich von Mexiko-Stadt, werden sowohl Fahrzeuge als auch Motoren für die Region Zentral- und Südamerika gefertigt. Anlaufen sollen die Bänder in dem am 1. April 2013 beginnenden Geschäftsjahr 2013 (bis 31. März 2014). Produziert werden der Kleinwagen Mazda2 sowie der kompakte Mazda3; maximal möglich ist die Herstellung von jährlich 140.000 Fahrzeugen. Die Gesamtinvestitionen für den neuen Produktionsstandort, an dem rund 3.000 Arbeitsplätze entstehen, beziffert Mazda mit etwa 353 Millionen Euro.
Bereits im Geschäftsjahr 2012 geht die neue Vertriebsgesellschaft in Brasilien an die Arbeit und verkauft zunächst aus Japan importierte Fahrzeuge. Nach Fertigstellung des neuen mexikanischen Werkes werden auch die dort gebauten Modelle von der Gesellschaft vertrieben. Der japanische Autobauer, seit 2005 in Mexiko präsent, will von dem Wachstumstrend in Brasilien profitieren. Allein in den vergangenen fünf Jahren hat sich der Fahrzeugabsatz in dem Schwellenland auf rund 3,5 Millionen Fahrzeuge verdoppelt. Neben China, den USA und Japan gehört das bevölkerungsreichste Land Südamerikas zu den weltweit größten Automobilmärkten. (Auto-Reporter.NET/arie)(Foto: Mazda/Auto-Reporter.NET)
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