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Nissans bekennt sich zum britischen Standort und investiert |
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Freitag, den 10. Juni 2011 um 06:25 Uhr |
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Der japanische Autobauer Nissan hat seine Pläne für die nächste QASHQAI-Generation vorgestellt: Auch künftig lassen die Japaner ihren Crossover in Großbritannien fertigen, wie Nissan-Chef Carlos Ghosn bei einem Treffen mit dem britischen Premierminister David Cameron jetzt bekannt gab. Das sichert auf der Insel rund 6.000 Arbeitsplätze, die direkt und indirekt mit der Fertigung des Fahrzeug in Verbindung stehen. Begründet wird die Entscheidung mit der hohen Produktqualität und Wertigkeit des Crossover-Modells, das bereits seit 2007 im englischen Werk Sunderland vom Band läuft.
Nissan investiert künftig umgerechnet rund 215 Millionen Euro in Großbritannien. Davon profitieren die Standorte Paddington/London (European Design Center), Cranfield/Bedfordshire (Technical Center Europe) und Sunderland (Werk). Ghosn betonte die Bedeutung Großbritanniens für sein Unternehmen. Seit 1986 sei es ein „Eckpfeiler in der Fahrzeugproduktion“. Dabei habe das Werk Sunderland weltweit wichtige Maßstäbe in puncto Qualität und Effizienz gesetzt. Es sei die Wiege des QASHQAI. Ghosn will Sunderland zu einem Vorzeigeprojekte auf dem Weg zur Null-Emissions-Fertigung machen.
Im Werk Sunderland, wo täglich 1.200 Fahrzeuge das Werk verlassen, wird demnächst der Millionste Nissan QASHQAI vom Band laufen, dessen Exportquote bei rund 80 Prozent liegt und der in weltweit 97 Länder verkauft wird. Außerdem werden in Sunderland das Kompaktmodell NOTE sowie der Crossover JUKE produziert. Ab 2013 läuft dort auch das E-Fahrzeug LEAF vom Band. Zudem entsteht auf dem Werksgelände eine neue Fabrik zur Produktion von Lithium-Ionen-Batterien, die ab 2012 sowohl für Nissan als auch für den Allianzpartner Renault hergestellt werden.
Nicht nur Nissan hat eine Investitionsentscheidung pro GB getroffen. Auch der BMW hat aktuell bekannt gegeben, insgesamt 500 Millionen Pfund in seine dortige Produktionsstruktur zu stecken und die MINI-Fertigung auszubauen. (Auto-Reporter.NET/arie)(Foto: Nissan/Auto-Reporter.NET)
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