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Mazda bleibt Ford-Partner, zieht aber 6er-Produktion aus den USA ab
Freitag, den 10. Juni 2011 um 05:48 Uhr

Mazda bleibt Ford PartnerDer für den nordamerikanischen Markt bestimmte Nachfolger des Mazda6 kommt künftig ausschließlich aus Japan. Der japanischen Autobauer verlegt die Produktion aus den USA in sein Werk Hofu in der Präfektur Yamaguchi. Mit dieser Entscheidung will Mazda nach eigenem Bekunden Kräfte bündeln und seine Produktionseffizienz steigern. Die Fahrzeuge für den deutschen beziehungsweise europäischen Markt stammen seit jeher aus Hofu, und daran wollen die Japaner auch nichts ändern.
 

Bislang wird der aktuelle Mazda6 an drei Standorten gebaut: im japanischen Werk Hofu, bei der AutoAlliance International (AAI) in Michigan (USA) und bei der FAW Car Co., Ltd. im chinesischen Changun. Die Produktionsverlegung der neuen Modellgeneration für den nordamerikanischen Markt von AAI nach Hofu soll die Betriebsabläufe optimieren, wie Mazdas CEO Takashi Yamanouchi erklärte. Vor dieser Entscheidung habe man Risiken und Chancen gründlich abgewogen. Dazu gehörten auch Überlegungen hinsichtlich des weltweiten Bedarfs und der veränderten Nachfrage in Nordamerika sowie Wechselkurs-Schwankungen.

Der Mazda-Chef hält den Abzug der Fertigung aus den USA für „die sinnvollste Entscheidung“. Davon unabhängig fühlt man sich aber seinem Joint-Venture-Partner Ford verpflichtet und will gemeinsam mit dem US-Autobauer Projekte für das AAI-Werk in Michigan entwickeln. Beide Unternehmen halten an AAI jeweils 50 Prozent. Entgegen anders lautenden Meldungen, nach denen sich Mazda aus der Partnerschaft mit Ford verabschieden wollte, erklärten die Partner aktuell, ihre seit 30 Jahren währende strategische Partnerschaft weiterführen zu wollen.

AAI wurde als Mazda Motor Manufacturing (USA) Corporation 1985 gegründet. 1992 bildeten unter dem Namen AutoAlliance International, Inc. die Mazda Motor Corporation und die Ford Motor Company ein Joint Venture. Seit dem Produktionsstart 1987 liefen 1,7 Millionen Mazda-Fahrzeuge von den Bändern in Michigan, darunter Mazdas MX-6, der 626 und der US-Mazda6. (Auto-Reporter.NET/arie)(Foto: Mazda/Auto-Reporter.NET)

 


 

 

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