E-10 Kraftstoff
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Montag, den 16. Januar 2012 um 06:58 Uhr |
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Als technisches Highlight beim Jeep Wrangler des 2012er-Modelljahres schlägt unter der Motorhaube ein neu entwickeltes Herz: der 3,6-Liter-Pentastar-V6-Benzinmotor. Er ersetzt das frühere 3,8-Liter-Aggregat und ist mit einem adaptiven Fünfstufen-Automatikgetriebe kombiniert. Mit 209 kW/284 PS Leistung und einem maximalen Drehmoment von 342 Newtonmetern sei souveräner Durchzug garantiert. Auch wurde die Effizienz des Triebwerks gesteigert, sodass es sich auf 100 Kilometern im Mittel mit einem für diese Leistungs- und Fahrzeugklasse humanen Verbrauch von 11,3 Litern zufrieden gibt.
Weiterhin lieferbar ist der bekannte 2,8-Liter-Turbodiesel mit 147 kW/200 PS, auf Wunsch mit Sechsgang-Schaltgetriebe oder adaptiver Fünfgang-Automatik.
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Freitag, den 30. Dezember 2011 um 20:02 Uhr |
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Ein ereignisreiches Jahr geht zu Ende. Für Autofahrer gab es viele Aufreger. Ob das Schneechaos zu Beginn des Jahres, die geplante flächendeckende Einführung des Biokraftstoffs E10 oder die zahlreichen Brandanschläge in Berlin und Hamburg. Was deutsche Autofahrer am meisten bewegte, ermittelte TNS Infratest im Auftrag von mobile.de und befragte (vom 7. bis 12. Dezember 2011) 1.224 Teilnehmer. Für mehr als ein Viertel von ihnen war der Problem-Kraftstoff E10 das Autothema des Jahres.
Rund 27 Prozent der Autofahrer kürten die E10-Problematik zum Topthema. Die Verunsicherung, welches Auto E10 verträgt und welches nicht, hätte zu Beginn der Kraftstoffeinführung nicht größer sein können. Selbst umfangreiche Info-Kampagnen von Automobilherstellern und Mineralölindustrie vermochten es nicht, dem Biokraftstoff zum von der Politik gewünschten Durchbruch zu verhelfen. Weder Preiskorrekturen noch beschwörende Argumentationen brachten die erwünschte Wirkung. Das Gros der Autofahrer lehnt diesen Kraftstoff noch immer ab. Dabei berührt die Thematik Frauen und Männer aller Altersgruppen gleichermaßen; mit Ausnahme der Generation 60+ (16,9 %).
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Samstag, den 27. August 2011 um 06:32 Uhr |
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E10-Kraftstoff darf nur dann getankt werden, wenn das Fahrzeug seitens des Herstellers offiziell für diesen Sprit freigegeben ist. Wie die aktuelle „ADAC Motorwelt“ berichtet, hat der Club jetzt in einem Dauertest belegt, dass E10 für einen Opel Signum mit 2,2-l-Direkteinspritzermotor schädlich ist. Dieses Modell ist vom Hersteller ausdrücklich nicht für E10 zugelassen. Nach 27.000 gefahrenen Kilometern lautet die Diagnose: undichte Benzinpumpe. Damit ist nachgewiesen, dass der höhere Ethanolgehalt im E10 tatsächlich ungeeignet ist und dafür nicht freigegebene Motorenteile angreift.
Nach einer einmaligen Fehlbetankung rät Opel, umgehend ethanolarmen Kraftstoff nachzutanken. Auch
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Montag, den 01. August 2011 um 18:43 Uhr |
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Nachdem Aral angekündigt hat, die im Frühjahr ausgesetzte flächendeckende Markteinführung von Super E10 jetzt fortzuführen, machen Zahlen des Mineralölwirtschaftsverbandes (MWV) misstrauisch, dass dem Biosprit mit seiner zehnprozentigen Ethanol-Beimischung der Durchbruch auf dem Markt gelingen kann. Autofahrer haben ihre Boykott-Haltung nach wie vor nicht aufgegeben.
Während der Mineralölanbieter Aral den Marktanteil von E10 an seinen Tankstellen, an denen der Biosprit bereits verfügbar ist, mit 30 Prozent beziffert, griff nach Informationen des MWV laut „Frankfurter Rundschau“ im Juni aber nur jeder siebte Autofahrer zu dieser Spritsorte. Dabei
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Sonntag, den 31. Juli 2011 um 17:49 Uhr |
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Die Wogen um die gefloppte E10-Einführung schienen sich geglättet zu haben. Medial wurde das Thema in den vergangenen Wochen nicht mehr begleitet, nachdem die flächendeckende Einführung des Bio-Sprits mit 10-prozentigem Ethanolanteil an der Verweigerung der Autofahrer gescheitert war und vorerst ausgesetzt wurde. Vor allem im Norden und Westen Deutschlands war E10 nur lückenhaft im Angebot. Jetzt setzt Aral noch einmal an und will den Bio-gestreckten Sprit auch dort verfügbar machen.
In dieser Woche beginnt Aral mit der Fortsetzung der flächendeckenden
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Samstag, den 11. Juni 2011 um 07:44 Uhr |
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Nach zwei Umfragen unter Autofahrern zum Thema E10 hat das Marktforschungsunternehmen TEMA-Q aktuell die Anbieterseite betrachtet. Dazu wurden insgesamt 204 Mitarbeiter von Tankstellen und Werkstätten zur Verfügbarkeit und Informationspolitik zum neuen Bio-Kraftstoff befragt. Demnach bietet bisher nur die Hälfte der Tankstellen E10 an. Bei den übrigen Tankstellen ist der Einführungstermin von E10 meist noch unbekannt (76 %). Bei 16 Prozent ist überhaupt keine Einführung geplant.
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Dienstag, den 26. April 2011 um 06:22 Uhr |
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Nach einer repräsentativen Befragung von 1.000 Autofahrern durch die Nürnberger Marktforschung Puls haben 67 Prozent der Autofahrer, die E10-verträgliche Fahrzeuge besitzen, den neuen „Biosprit“ noch nie getankt. Die Gründe dafür sind laut Studie vielschichtig. So haben 60 Prozent der Autofahrer Sorge, dass ihr Motor Schaden nimmt, 51 Prozent vermissen Langzeittests und 46 Prozent erwarten einen höheren Kraftstoffverbrauch. Dass E10 zu Lebensmittelknappheit und steigenden Lebensmittelpreisen führt, denken 46 Prozent, die Förderung von Monokulturen (44 %) und eine kaum bessere CO2-Bilanz (37 %) folgen in der Bedenkenliste.
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Dienstag, den 19. April 2011 um 18:28 Uhr |
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Ab Gründonnerstag-Nachmittag geht es rund auf den deutschen Autobahnen. In allen Bundesländern sowie im Ausland haben dann die Osterferien begonnen. Ziel vieler Urlauber sind die Küsten von Nord- und Ostsee, andere werden unterwegs in Richtung Süden sein. Die größte Staugefahrt sieht der ADAC neben Donnerstag dann am Karfreitag und Ostersamstag, während am Ostermontag schon wieder der Rückreiseverkehr einsetzen wird. Auf folgenden Strecken wird die Fahrt abschnittsweise nur langsam vorangehen:
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Dienstag, den 19. April 2011 um 18:01 Uhr |
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An der E10-Front tut sich was. Die über Wochen anhaltende Verweigerungshaltung der Tankkunden, anfangs aus purer Verunsicherung, heute aus Trotz, hat nicht nur dazu geführt, dass der bisherige E5-Kraftstoff teilweise ausverkauft war, sondern einzelne Mineralölunternehmen mittlerweile die Reißleine ziehen und den herkömmlichen 95-oktanigen Super-Kraftstoff parallel zum Super Plus und Super E10 anbieten. Ende März trafen sich Vertreter der Automobilbranche, der Mineralölwirtschaft und der Politik aus Deutschland und der EU zum EID Kraftstoffforum in Hamburg. Im Mittelpunkt stand u.a. der Biokraftstoff E10. Wie könnte es in Deutschland mit dem ungeliebten Kraftstoff weitergehen? Wäre ein Ausstieg möglich, und wie konsequent könnte Politik angedrohte Strafzahlungen tatsächlich durchsetzen? – Wir sprachen mit dem Energieexperten Karl-Heinz Schult-Bornemann über den „Wutbürger 21“ und mussten erfahren, weshalb Lachgas CO2 den Rang abläuft und wir ein Land der Zertifizierer werden.
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Mittwoch, den 13. April 2011 um 05:32 Uhr |
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Shell folgt dem Beispiel von Aral und wird an seinen Tankstellen das Spritangebot ebenfalls um den bisherigen Superkraftstoff mit fünf Prozent Ethanol (95 Oktan) erweitern. In Süd- und Ostdeutschland soll er demnächst parallel zum wenig nachgefragten Bio-Sprit E10 mit seiner zehnprozentigen Ethanol-Beimischung angeboten werden. Die Umstellung wird mehrere Wochen dauern.
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Montag, den 11. April 2011 um 06:00 Uhr |
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Regierungen sehen sich gern in der Rolle gewählter Volksvertretungen. Kein bisschen peinlich ist ihnen offenbar, dass sie lediglich die Stimmen einer Minderheit an die Macht brachten. Auch die euphorischen Grünen sollten das verinnerlichen. Volksvertretung, wie anspruchsvoll das klingt! Ginge es wirklich nach Volkes Wille, blieben eingebrachte Beschluss- und Gesetzesvorlagen zuhauf auf der Strecke. Und das nicht nur, weil sie es meist direkt oder indirekt aufs Geld der Regierten abgesehen haben. Jedes Volk hat auch Stolz, den es nicht verletzt sehen möchte.
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Montag, den 11. April 2011 um 05:52 Uhr |
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Aral reagiert auf die anhaltende E10-Abstinenz der Auto- und Motorradfahrer und bietet Super mit 95 Oktan künftig wieder an allen Stationen an. Mit dem vertrauten Super 95, dem neuen Super E10 und den Hochleistungskraftstoffen Aral SuperPlus oder Aral Ulimate hätten alle Autofahrern „die freie Wahl der Kraftstoffsorte und stressfreies Tanken“, erklärt Aral-Chef Stefan Brok.
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Freitag, den 08. April 2011 um 06:01 Uhr |
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Der Ankündigung folgte die Tat: Gegen die Mineralölkonzerne Aral, BP, Jet, OMV und Shell hat der ADAC Anzeige erstattet, weil nach der Einführung des Bio-Kraftstoffs Super E10 an Tankstellen nach wie vor kein Super E5 mit 95 Oktan angeboten werde. Damit verstoßen die Ölmultis nach Auffassung des Klubs gegen die gesetzlich verankerte Bestandsschutzregelung. Danach müssen Anbieter von Super E10 gleichzeitig auch Superbenzin mit E5-Qualität vorhalten. Die Mineralölindustrie sieht die Anzeige des Autoklubs gelassen, das Kraftstoffangebot sei gesetzeskonform.
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Mittwoch, den 06. April 2011 um 06:02 Uhr |
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Der neue Kraftstoff Super E10 hat es nach wie vor nicht geschafft, Auto- und Motorradfahrer zu überzeugen. Die Verweigerung hält an, und die Kritik aufgrund der negativen Umweltbilanz dieser biogenen Spritbeimischung wird lauter. Dabei wird Dieselkraftstoff schon seit Jahren Rapsöl beigemengt, obwohl bekannt ist, dass man ökologisch nichts gewinnt, sondern draufzahlt, wenn auf in Deutschland angebauten Raps zurückgegriffen wird. Die CO2-Bilanz stimmt nicht, die insgesamt aufgebrachte Energie ist höher als das, was eingespielt wird. An der seinerzeit unter dem grünen Umweltminister Jürgen Trittin getroffenen politischen Entscheidung, Biodiesel auf den Markt zu bringen, wird festgehalten. Amtsnachfolger Sigmar Gabriel (SPD) führte den Kurs fort, obwohl er seine Zweifel hatte: „Biodiesel ist ökologisch nicht das Gelbe vom Ei.“ – Was war Auslöser für die Einführung von Biodiesel? Wer profitiert davon, und wie ökologisch sinnvoll ist der Ethanol-Zusatz? Wir sprachen mit dem Energieexporten Karl-Heinz Schult-Bornemann über die Historie biogener Beimischungen, deren Sinn und Unsinn, über wirtschaftliche Interessenlagen und die Auswirkung auf den Hunger in der Welt.
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Mittwoch, den 30. März 2011 um 06:13 Uhr |
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Da die Bereitschaft der Bürger, E10 zu tanken, weiterhin gering ist, reagiert der Mineralölkonzern Total und hat begonnen, wieder mehr Super-Benzin zu produzieren. Man müsse sich danach richten, was der Kunde an den Zapfsäulen nachfragt. Daher habe man die Volumenplanung von E10 nach unten angepasst, sagte ein Total-Sprecher, der damit einen Bericht des „Tagesspiegels“ bestätigte. Die Anpassung betrifft die Raffinerie Leuna. Nach Aussage des Sprechers hat die Umstellung auch betriebswirtschaftliche Hintergründe. „Wir können kein E10 auf Halde produzieren.“
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