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Kindersitze: Sicher, aber schadstoffbelastetIn puncto Sicherheit haben die Hersteller von Kindersitzen gute Arbeit geleistet, wie ein aktueller Test beweist, den der ADAC in Zusammenarbeit mit der Stiftung Warentest durchgeführt hat. Heftige Kritik gibt es allerdings wegen zu hoher Schadstoffkonzentrationen im Bezugsstoff. In zwei von acht getesteten Kindersitzen fanden sich erhöhte Werte von gesundheitsschädlichen Stoffen, die über eine bloße Verunreinigung hinausgehen.

Vor allem Phtalate sind negativ aufgefallen; Weichmacher, die dafür sorgen sollen, dass Kunststoffe nicht brechen und splittern. Unabhängig von den anderen Einzelergebnissen führte das zu einer Abwertung des Gesamturteils auf „mangelhaft“.


Weitere Schadstoffe, die zum Teil in nur geringen Spuren gefunden wurden, sind Flammschutzmittel, Organozinn und Formaldehyd. Dabei gilt Formaldehyd als weniger problematisch, da es sich relativ schnell verflüchtigt. Stand ein Sitz vor dem Kauf schon länger im Laden, ist dieser Schadstoff normalerweise kein Problem mehr. Formaldehyd ist zwar der einzige der nachgewiesenen Schadstoffe, der sich auswaschen lässt, doch rät der Klub von einer Wäsche der Sitzbezüge ab. Die Sitze müssten teilweise demontiert werde, sodass die Gefahr besteht, beim Zusammenbau Fehler zu machen. Der Kindersitz könnte seine Schutzwirkung verlieren.

Um künftig Schadstoffbelastungen von Kindersitzen auszuschließen, fordert der Automobilklub klare gesetzliche Vorgaben für Herstellung und Import. Nur so ließe sich deren Weg in den Handel vermeiden. (Auto-Reporter.NET/sr)(Foto: ADAC/Auto-Reporter.NET)

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