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Daimler größter Profiteur vom Millionen-Euro-Segen der Regierung |
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Dienstag, den 12. Juli 2011 um 11:42 Uhr |
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Von der Bundesregierung 2008 und 2009 geschnürte Konjunkturpakete kamen auch den Autobauern zugute. Allen voran dem Daimler-Konzern, der mit 63,9 Millionen Euro den größten Teil des Subventionskuchens abbekam. Insgesamt flossen rund 125 Millionen Euro an 15 Hersteller, wie die „Wirtschaftswoche“ aus einer Aufstellung des Bundeswirtschaftsministeriums für die Linksfraktion im Bundestag zitiert.
Weitaus bescheidener fielen die Zuwendungen für Daimlers Wettbewerber aus. So gingen
26,8 Millionen Euro an BMW, 17,6 Millionen an Volkswagen und vergleichsweise spärliche knapp 4,7 Millionen an Ford. Die bewilligten Subventionen müssten zum Teil erst noch ausbezahlt werden, heißt es. Vor dem Hintergrund hebt die „WiWo“ den Ratschlag von Daimler-Chef Dieter Zetsche an die Bundesregierung hervor, dass der Staat im Aufschwung konsolidieren müsse. Das Geld von Vater Staat habe er auch im Abschwung „sehr gerne akzeptiert“, gibt man zu bedenken.
Die Kritik der Linken über derartige Fördergelder ließ nicht lange auf sich warten. Sie konnte der Begründung des Ministeriums für die Überweisung von bis zu einer Million Euro an BMW für die Entwicklung eines faltbaren und im E-Auto Platz findenden Elektrofahrrades nicht folgen. Das Wirtschaftsministeriums argumentierte, dass derzeit verfügbare Räder zum Erreichen des Projektziels der „Schließung der elektrischen Mobilitätskette“ nicht geeignet seien. Für die Verkehrsexpertin der Linken, Sabine Ledig, sind das „vergoldete Feigenblätter“, die gefördert würden, während das Hauptgeschäft der Autoindustrie weitergehe. (Auto-Reporter.NET/arie)(Foto: Daimler/Auto-Reporter.NET )
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