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Ford und VW entwickeln Leichtbaukarosserie für E-Fahrzeuge
Dienstag, den 13. Dezember 2011 um 10:42 Uhr

Ford und VW entwickeln Leichtbaukarosserie für E-FahrzeugeVor allem bei Fahrzeugen mit elektrischem Antrieb sind eine ressourcensparenden und energieeffizienten Gestaltung von Bedeutung. Daher soll im Rahmen des nationalen Förderprojektes LIGHT-eBODY, koordiniert durch Volkswagens Konzernforschung, eine spezielle Leichtbaukarosserie für E-Fahrzeuge entwickelt werden. Das Projekt ist ein Gemeinschaftsvorhaben von Ford und VW, weiterer Industriepartner und Forschungsinstitute.

Neben der Aerodynamik und der Weiterentwicklung der Batterietechnologie sind es vor allem Leichtbaumaßnahmen, die zur Reduktion von Energieverbräuchen beitragen und somit die Reichweite erhöhen. Ein Forschungskonsortium aus 14 Partnern wird daher in den nächsten drei Jahren eine leichte, ressourcensparende und großserientaugliche Multimaterial-Karosserie für Elektrofahrzeuge entwickeln. Eine besondere Herausforderung der neuen Karosseriekonzepte in Multimaterialbauweise ist die Gewährleistung gewohnter Sicherheits- und Qualitätsstandards, aber auch die sichere und gewichtsoptimierte Integration der Batterie in die Architektur des Fahrzeugs.


Möglich wird die angestrebte Gewichtsreduktion durch den optimalen Einsatz der verschiedenen Materialien in einem Konzept, das konsequent auf die Anforderungen eines elektrisch angetriebenen Fahrzeugs zugeschnitten ist. Ein entsprechendes Batteriepaket trägt zur Festigkeit und Sicherheit des Fahrzeugs bei und erschließt weiteres Leichtbaupotenzial. Entwickelt werden müssen zudem Simulationstechniken und geeignete Fügeverfahren, die für die erwarteten Materialkombinationen nur teilweise vorhanden sind.

Zu den Projektpartnern gehören u.a. das Ford Forschungszentrum Aachen, die VW-Konzernforschung, die Institute für Kraftfahrzeuge, Schweißtechnik und Fügetechnik sowie das Werkzeugmaschinenlabor der RWTH Aachen, Altair Engineering, Dow Automotive Systems, das Fraunhofer-Institut und ThyssenKrupp Steel Europe. Gefördert wird das Projekt wird durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). (Auto-Reporter.NET/arie)(Foto: VW/Auto-Reporter.NET)

 


 

 

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