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ProbefahrtProbefahrt vor dem Autokauf

Bei einem Autokauf sollte auf keinen Fall auf eine Probefahrt verzichtet werden. Da bei einer solchen Fahrt schon einige Mängel wie u.a. defekte Lenkung, Kupplung, Bremsen oder geräusche am Motor entdeckt werden können, die hinterher zu teuren Reparaturen führen.
Zum anderen erkennt man bei einer Probefahrt auch, ob das Fahrzeug zu einem passt. Lässt es sich angenehm fahren, passt die Sitzposition, ist genug Platz für Fahrer und Beifahrer oder sind alle Bedienhebel in angenehmer Reichweite? All dies lässt sich mit einer Probefahrt schnell feststellen.

Vorbereitung auf die Probefahrt

Bei einer Auto-Probefahrt sollte man gut vorbeireitet sein, hierbei sollten einige Dinge beachtet werden:

  • Zeit mitbringen, um sich selbst nicht unter Druck zu setzen
  • Besichtigung nur an Regenfreien Wetter und bei Tageslicht vornehmen
  • Eine Ideale Teststrecke auswählen, falls die Gegend bekannt ist
  • Taschenlampe mitnehmen um den Motor und Unterboden besser begutachten zu können
  • Passende Kleidung benutzen, da es etwas schmutzig werden könnte 

Eine Probefahrt nicht alleine machen

Bei einer Probefahrt mit einem Gebrauchtwagen, sollte man immer einen Freund, besser noch einen Fachmann mitnehmen. Denn vier Augen sehen mehr wie zwei und somit lässt sich einfacher feststellen ob es sich um einen soliden Gebrauchten handelt.
Ist man absoluter Laie, sollte man die Probefahrt mit einem Werkstattbesuch verknüpfen. So ein Gebrauchtwagencheck bekommt man zwar nicht umsonst, denoch kann sich dieser Gang schnell lohnen wenn sich dadurch ein Fehlkauf vermeiden lässt.

Vor einer Probefahrt

Nachdem der Gebrauchtwagen von außen angesehen wurde und man sich einen ersten Eindruck des Interieurs verschafft hat, geht es los zu Probefahrt. Vor dem Losfahren ist es zu empfehlen, sich von der Funktion der Beleuchtungsanlage zu überzeugen. Auch hiebei ist es gut eine zweite Person dabei zu haben, der den Check mit übernimmt, während die Schalter vom Fahrerplatz aus betätigt werden. Abblendlicht, Blinker, Bremsleuchten, Rückfahrlicht, und falls vorhanden Nebelscheinwerfer und Nebelschlussleuchte sollten kontrolliert werden. Auch ein kurzer Druck auf die Hupe ist nicht verkehrt.

Wichtig zu beachten: Die Einstellung der Spiegel vor dem Losfahren. Bei der Gelegenheit sollte man auch Zustand und Verstellbarkeit der Spiegel überprüfen.

Während einer Probefahrt sollte einiges besonders beachtet werden

Schon beim starten des Motors sollte man einen Blick auf die Kühlwassertemperatur werfen, ist diese schnell auf Betriebstemperatur, kann davon ausgegangen werden dass der Wagen vorher warm gefahren wurde. Dies kann wiederum ein Zeichen dafür sein, dass Mängel vertuscht werden, die nur bei kalten Motor aufgefallen wären.
Nach dem starten des Motors sollten ein paar Sekunden gewartet werden um zu sehen, wie der Motor im kalten Zustand läuft und wie er Gas annimmt. Bei Fahrzeugen mit Schaltgetriebe sollte als erstes die Kupplung kontrolliert werden. Hierbei muss das Kupplungspedal leichtgängig sein und sollte nicht haken. Beim durchtreten der Kupplung darf die Geräuschkulisse des Motors keine starke Veränderung zeigen.
Nachdem der erste Gang eingelegt wurde, dürfen keine Schaltgeräusche hörbar sein. Nun lässt man die Kupplung langsam kommen. Diese sollte nach etwa zwei Dritteln des Pedalweges anziehen. Falls die Kupplung erst am Ende des Pedalweges kommt, ist sie mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit verschließen. Für die Prüfung des Verschleißfortschrittes muss man die Handbremse anziehen, den zweiten Gang einlegen und die Kupplung kommen lassen. Die Motordrehzahl wird sich bei einer intakten Kupplung reduzieren, andernfalls rutscht die Kupplung durch und wird in naher Zukunft kaputt gehen. Hierbei kann man zusätzlich die Wirkung der Handbremse testen.

Um Motor- und Getriebegeräusche besser prüfen zu können, sollte man zuerst langsam und mit offenem Fenster fahren. Des Weiteren ist darauf zu achten, dass sich alle Gänge ohne hakeln und geräuschlos einlegen lassen. Dabei empfiehlt es sich in jedem Gang einmal ruckartig Gas zu geben. Der Gang darf hierbei nicht herrausspringen.

Bei der Fahrt ist es empfehlenswert, auch auf Geräusche und Vibrationen zu achten. Wenn etwas ungewöhnlich klingt, sollte man darüber den Verkäufer informieren.

Rauchentwicklung
Die Farbe der Abgase und übermäßige Rauchentwicklung können einiges über den Zustand des Motors aussagen. Weißer Qualm deutet auf eine Verbrennung von Wasser hin, die wiederum auf einer beschädigten Zylinderkopfdichtung hinweisen könnte. Blauer Qualm dagegen entsteht wenn Öl verbrannt wird, was Hinweise auf eine defekte Ventilschaftdichtung oder verschlissene Ölabstreifringe an den Kolben deuten könnte.

Die richtige Strecke für eine Probefahrt wählen
Ebenso sollte man daran denken, dass man in einem fremden Fahrzeug sitzt und sich erst mit ihm vertraut machen muss. Bei der Probefahrt sollten möglichst Stadtfahrten und eine Überlandstrecke mit eingeplant werden. Nach Möglichkeit kann man auch eine etwas unruhigere Piste suchen, etwa ein Kopfsteinpflaster. Wird das zukünftige Fahrzeug viel auf der Autobahn unterwegs sein, ist auch hier eine Testfahrt sinnvoll.

Auf einer freien Fläche oder in einem Parkplatz ist es möglich, die Bremsen auszuprobieren und sie zu kontrollieren, ob sie einseitig ziehen oder es schleifende Geräusche beim Bremsen gibt.

Der Wagen sollte auch einmal eingeparkt werden, denn dann kann darauf geachtet werden wie leichtgängig die Lenkung ist und ob die Übersichtlichkeit des Fahrzeuges gut ist.

Ebenso empfehlenswert ist es auf einer freien Fläche, bei langsamer Fahrt, das Lenkrad nur locker zu halten und sehen, ob das Auto nach links oder rechts zieht. 

 

Mehr zum Thema: Kauf- und Verkaufstipps

Gordon Bussiek - Fotolia.com


 


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