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Wenn Flensburg Autofahrer zur Schnecke macht:
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Verkehrssünden im AuslandWenn Sie im Ausland unterwegs sind, dann sollten Sie Acht geben, nicht gegen die geltenden Verkehrsregeln zu verstoßen. Einerseits kann man denken, dass wenn man geblitzt wird sowieso keinen Strafzettel nach Hause geschickt bekommt, damit ist aber bald Schluss. Ab dem Jahr 2009 sollen Sie nicht nur aus Österreich sondern auch aus allen anderen EU-Staaten die Strafzettel nach Hause geschickt bekommen. Abgesehen davon gibt es aber noch die Möglichkeit angehalten zu werden und in vielen Ländern müssen Sie mit einer sofortigen Zahlung aufkommen.

Was am schlimmsten bestraft wird, ist wohl das Fahren unter Alkoholeinfluss (siehe Promillegrenzen in Europa). In Ländern wie der Slowakei, Tschechien, Ungarn, Rumänien oder Kroatien dürfen Sie gar nichts trinken. In Großbritannien müssen Sie ein derartiges Vergehen bis zu 7350 Euro zahlen. Und alle anderen Länder haben die Bußgelder ohnehin im Jahr 2007 erhöht. Somit gibt es in vielen Ländern höhere Bußgelder als bei uns in Deutschland. Dazu ist es aber nicht zu vergessen, dass Sie in Deutschland zusätzlich noch Punkte und Fahrverbote bekommen können. (siehe Promillegrenzen in Europa)

Bei anderen Vergehen können Sie auch schnell mehr Geld loswerden, als Sie eigentlich in die Ferienkasse gelegt hatten. Wenn Sie zum Beispiel über Rot fahren, dann müssen Sie abhängig vom Land, zwischen 15 und 640 Euro zahlen. Wenn Ihr Tachometer nur leicht über die Geschwindigkeitsgrenze drüber ist, dann kommen Sie schon locker auf ein Bußgeld von 10 bis 395 Euro.
(siehe Tempolimits in Europa)

Die verschiedenen Länder haben aber verschiedene Methoden und Berechnungssysteme entwickelt und Bußgeldsysteme zusammengestellt. In der Schweiz müssen Sie somit bei hohen Geschwindigkeitsverstößen, wie zum Beispiel bei 50 km/h zu schnell auf der Autobahn, in Tagessätzen gezahlt werden. Bei so einem schweren Verstoß sollen es mindestens 30 sein. Abhängig vom Wert eines Tagessatzes, welcher vom Einkommen bestimmt wird, kommt man hierbei auf bis 3000 Schweizer Franken. In Dänemark wird die Strafe für Alkoholverstöße in Funktion vom Nettomonatsverdienst berechnet. Die Niederlande haben einen Bußgeldkatalog, ähnlich wie in Deutschland eingeführt und somit alle Bußgeldsätze nach oben geschraubt. Zuletzt ist Italien zu erwähnen, wo die Bußen an den Lebenserhaltungsindex angepasst werden.

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