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Mautpflicht besteht in Spanien für die meisten Autobahnen und Schnellstraßen! Ausnahmen bilden die Ringautobahnen in den Ballungszentren. Kostenpflichtig sind hingegen die Radialautobahnen, die rund um Madrid die bestehenden Autovías entlasten sollen.Spanien Fahne

Gebührenpflichtige Streckenabschnitte erkennt man an folgenden Verkehrsschilder. Die Schilder haben einen blauen Hintergrund und sind mit einem weißem "A" (Autovias) bzw. einem "AP" (Autopistas) gekennzeichnet.

Die spanische Maut richtet sich nach gefahrener Strecke sowie der Kategorie in der das Fahrzeug eingeordnet wurde. Eine Bezahlung kann mit einer gängigen Kreditkarte oder mit der so genannten Via T Card getätigt werden. Das On-Board-Unit "Via T" kann mit einem beliebigen Betrag aufgeladen werden und spart so Zeit, da es für dieses System an vielen spanischen Autobahnen eine separate Spur an den Mautstellen gibt. Das Gerät Via T kann bei Autobahnbetreibergesellschaften gemietet werden. Weitere Bezahlmöglichkeiten sind via: Shell InterRoute Box (für Spanien und Frankreich zulässig), Servisa-Karte (für Spanien und Portugal zulässig) , euroShell Karte!

 

Mautpflicht für Autobahnen und Schnellstraßen in Spanien

Die Mautgebühren unterscheiden sich in zwei Kategorien:

Kategorie 1:            Motorräder, Pkw, Pkw mit einachsigem Anhänger und Wohnmobile
Kategorie 2:            Pkw mit zweiachsigem Anhänger, Autobusse
Kategorie 3:            Pkw mit Anhänger (ab 2 Achsen), Busse ab 4 Achsen

BeispielroutenKat.1 Kat.2Kat.3
Barcelona - Zaragoza29,75 Euro 45,60 Euro 66,15 Euro
Zaragoza - Bilbao32,05 Euro58,30 Euro 67,60 Euro
Tarragona - Valencia27,65 Euro38,15 Euro 42,40 Euro

 

Verwandte Themen:
Die Geschichte der Maut

 

Reisehinweise und Sicherheitshinweise zu Spanien

Terrorismus - In Spanien ist es seit 2009 zu keinen weiteren Anschlägen und Anschlagsversuchen der ETA gekommen. Das Risiko weiterer Anschläge landesweit ist nicht völlig auszuschließen, hat sich aber seit der am 20. Oktober 2011 verkündeten Erklärung der ETA, mit der sie "die endgültige Beendigung der bewaffneten Aktionen" ankündigte, deutlich verringert.
Reisende werden zu besonders umsichtigem Verhalten aufgerufen. Darüber hinaus sollte die Medienberichterstattung aufmerksam verfolgt werden.

Kriminalität - Vorsicht ist in den größeren Touristenzentren vor Taschendiebstahl und Kleinkriminalität angebracht.
Gerade in der Urlaubszeit sollte man sich in Acht nehmen! Gelegentlich kommt es zu Überfällen entlang der spanischen Autobahnen (insbesondere auf der A 7 zwischen der französisch-spanischen Grenzstation La Junquera und Barcelona). Die Täter weisen dabei den Betroffenen auf vermeintliche Schäden am Fahrzeug (z.B. Reifenpanne) hin und es wird „Hilfeleistung“ angeboten. Bei einem solchen Fall sollte man möglichst nur auf belebten Raststätten anhalten.
Bei einer Autopanne sollte man sich vergewissern, das der zu Hilfe gerufene Abschleppwagen das Symbol von "Autopistas" bzw. das Symbol des von Ihnen angeforderten Pannendienstes trägt. Um Probleme zu vermeiden sollten Wertgegenstände niemals offen im Fahrzeug verstaut werden.


Spanische Verkehrsregeln:

  • Die Promillegrenze liegt bei 0,5 Promille (siehe auch: Promillegrenzen in Europa)
  • Ersatzglühlampen müssen im Fahrzeug mitgeführt werden, ansonsten drohen Strafen
  • Warnwesten sind in Spanien gesetzlich vorgeschrieben und müssen im Fahrzeug mitgeführt und bei Pannen auch getragen werden.
  • Fahren mit eingeschalteten Licht am Tage ist in Spanien keine Pflicht!
  • Geschwindigkeitsbegrenzungen für Pkw und Motorräder: innerorts 50 km/h, außerorts 90 km/h, Schnell- bzw. Expressstraßen 100 km/h, Autobahn 120 km/h, für Gespanne und LKWs zählen andere Tempolimits, für mehr Details siehe: Tempolimits in Spanien
  • Mitführpflicht & Vorschriften in Spanien

Notrufnummern Spanien:
Notruf: (Rettung / Krankenwagen / Polizei) 061
Polizei: 112
» weitere Notrufnummern
Siehe auch:
» Unfall im Ausland

 

Folgendes sollte dabei sein bei der Einreise nach Spanien:

  • Personalausweis (gültig oder seit höchstens einem Jahr ungültig)
  • Reisepass (gültig oder seit höchstens einem Jahr ungültig)
  • Führerschein
  • Fahrzeugschein (oder Kopie)
  • Grüne Karte (Versicherungskarte) (siehe: Infos zur Grünen Karte)
  • Auslands-Krankenversicherungsschutz mit Rückholversicherung

 

weitere Reise und Sicherheitshinweise zu Spanien erhalten Sie hier:
» auswertiges Amt / Spanien / Reise & Sicherheitshinweise
» Zollfreigrenze bei Reisen innerhalb der  EU! 

Siehe auch:
» alle Mautgebühren in Europa auf einem Blick
» Verkehr in Europa

 

! Alle Angaben ohne Gewähr! meine-auto.info haftet nicht für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben! (Stand 2014)


 


Neue Beiträge

Was ändert sich 2018 für den Autofahrer

 

Änderungen 2018 - Wissenswertes für alle Autofahrer

Wie jedes Jahr treten auch im kommenden Jahr, also zum 1. Januar 2018, viele Änderungen in Kraft. Dieses mal hat es die Autofahrer besonders erwischt. Nachfolgend haben wir eine Übersicht erstellt, damit Sie auf dem neuesten Stand sind, was die Änderungen für Autofahrer angeht.

Winter- und Ganzjahresreifen

Bisher galt die Regelung, dass im Winter spezielle Winterreifen mit dem "Alpine" Symbol oder aber Ganzjahresreifen mit dem "M+S" Symbol genutzt werden dürfen. Ab 1. Januar 2018 tritt jedoch folgende verschaffte Regelung in Kraft: Ab diesem Zeitpunkt dürften in den Wintermonaten nur noch Winter- sowie Ganzjahresreifen mit dem sogenannten "Alpine" Symbol benutzt werden. Diese Regelung gilt jedoch vorerst nur für Neureifen. Demnach dürfen Reifen mit dem "M+S" Symbol, die bis zum Stichtag 31. Dezember 2017 hergestellt worden sind, bis zum 30. September 2024 benutzt werden.


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EU-Neuwagen – Wie Sie bei der Konfiguration und Bestellung der Fahrzeuge vorgehen sollten

EU-Autos erfreuen sich im Moment einer riesigen Beliebtheit, weil die Reimporte aus dem EU-Ausland oft deutlich preiswerter sind als deutsche Neuwagen. Wenn Sie beim Kauf von Importfahrzeugen ein paar Dinge beachten, können Sie tatsächlich viel Geld sparen. Wir verraten Ihnen, wie Sie bei der Konfiguration und Bestellung eines EU-Neuwagens vorgehen sollten.

Warum sind EU-Neuwagen günstiger?

Alle Autohersteller bauen ihre Fahrzeuge für sämtliche Märkte. Hierbei gibt es zwischen Audi, Skoda, VW, Opel, Nissan, BMW, Ford und Kia kaum Unterschiede. Über das EU-Ausland gekaufte Reimporte sind in der Regel preiswerter, weil laut EU-Recht die Steuern immer dort gezahlt werden müssen, wo das Fahrzeug zugelassen und auch gefahren wird. In Deutschland kommen zum Netto-Verkaufspreis immer noch einmal 19 Prozent Mehrwertsteuer hinzu. Wenn Sie einen EU-Neuwagen aus Dänemark kaufen, sparen Sie Geld, weil der Verkaufspreis dort von vornherein niedriger ist, da für gewöhnlich noch eine Mehrwertsteuer von 25 Prozent sowie eine Zulassungssteuer hinzukommen würden. Bei einem Reimport nach Deutschland werden aber nur 19 Prozent Mehrwertsteuer fällig, sodass sich eine Ersparnis ergibt. Nichtsdestotrotz ist es empfehlenswert, vor dem Kauf immer zu überprüfen, ob Sie am Ende wirklich sparen, denn das gilt natürlich nicht pauschal.


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Ist die Diesel Debatte festgefahren?

 

Diesel DebatteDie schlechten Neuigkeiten für Dieselfahrer halten sich vehement. Durch den Abgas Skandal ist die Motorengattung der Selbstzünder zunehmend in schlechtes Licht geraten. In diesem Zusammenhang machen Bezeichnungen, wie "Stinker Diesel" oder "Umweltverpester" die Runde.

Deutsche Metropolen wie München oder Stuttgart ziehen jetzt Diesel Fahrverbote in Erwägung. Insbesondere Dieselkraftfahrzeuge mit Schadstoffklasse Euro 5 stehen im Fokus. Jahre zuvor wurden ebendiese Selbstzünder noch als energietechnologische Effizienz angesehen, so sind sie jetzt deutlich in Verruf geraten als "Stickoxid Schleudern".


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