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Zollfreigrenze bei Reisen innerhalb der Europäischen Gemeinschaft

Von einem Urlaub werden gerne Alkohol und Tabak mitgebracht, da es in den meisten EU-Ländern billiger als in Deutschland ist. Hierbei ist zu bedenken, dass es nur eine bestimmte Menge gibt die Zollfrei ist. Um sich Ärger zu ersparen und nicht unnötige Zölle und Strafzölle bezahlen zu müssen, sollten diese auch eingehalten werden. Urlaubsreisende innerhalb der europäischen Mitgliedsstaaten können Waren abgabefrei und ohne Zollformalitäten nach Deutschland einführen. Voraussetzung für diese Waren sind allerdings, dass sie ...
 

  • nicht aus einem der zoll- oder steuerrechtlichen Sondergebiete mitgebracht werden
  • weder zum Handel noch zur gewerblichen Verwendung bestimmt sind
  • keine Verbotenen und Beschränkungen der Ein- oder Durchfuhr unterliegen


So manche Reisende innerhalb der Europäischen Gemeinschaft bringen allerdings Waren in großen Mengen mit, dabei kann angezweifelt werden, dass die Verwendung rein privat ist. Deshalb haben die Mitgliedsstaaten der Europäischen Gemeinschaft, zur Abgrenzung von privaten zu gewerblichen Warenverkehrs, Richtmengen beschlossen.

Tabakwaren (mindesalter: 17 Jahre):

Zigaretten  800 Stück
Zigarillos400 Stück
Zigarren200 Stück
Rauchtabak1 Kg

 

Alkoholische Getränke (mindesalter: 17 Jahre):

Spirituosen10 Liter
Alkoholhaltige Süßgetränke (Alkopops)10 Liter
Zwischenerzeugnisse (z.B. Likörwein, Wermut, Sherry)20 Liter
 Schaumwein60 Liter
Bier110 Liter

 

 

 

 

Andere Waren:

Kaffee10 Kg

 

Diese Mengen gelten nur für eine Privatperson, wenn diese die Waren selbst befördert. Bei einer Überschreitung der Richtmenge, wird von gewerblicher Verwendung ausgegangen, die einen Nachweis über die private Verwendung erforderlich macht. Die über die Freimenge hinausgehenden Waren werden versteuert und sichergestellt.

 

(mk) 

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Genauere Informationen zur Abgabefreien Einfuhr bietet der Zoll

 

Andreas Scholz - Fotolia.com

 


Neue Beiträge

Was ändert sich 2018 für den Autofahrer

 

Änderungen 2018 - Wissenswertes für alle Autofahrer

Wie jedes Jahr treten auch im kommenden Jahr, also zum 1. Januar 2018, viele Änderungen in Kraft. Dieses mal hat es die Autofahrer besonders erwischt. Nachfolgend haben wir eine Übersicht erstellt, damit Sie auf dem neuesten Stand sind, was die Änderungen für Autofahrer angeht.

Winter- und Ganzjahresreifen

Bisher galt die Regelung, dass im Winter spezielle Winterreifen mit dem "Alpine" Symbol oder aber Ganzjahresreifen mit dem "M+S" Symbol genutzt werden dürfen. Ab 1. Januar 2018 tritt jedoch folgende verschaffte Regelung in Kraft: Ab diesem Zeitpunkt dürften in den Wintermonaten nur noch Winter- sowie Ganzjahresreifen mit dem sogenannten "Alpine" Symbol benutzt werden. Diese Regelung gilt jedoch vorerst nur für Neureifen. Demnach dürfen Reifen mit dem "M+S" Symbol, die bis zum Stichtag 31. Dezember 2017 hergestellt worden sind, bis zum 30. September 2024 benutzt werden.


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EU-Neuwagen – Wie Sie bei der Konfiguration und Bestellung der Fahrzeuge vorgehen sollten

EU-Autos erfreuen sich im Moment einer riesigen Beliebtheit, weil die Reimporte aus dem EU-Ausland oft deutlich preiswerter sind als deutsche Neuwagen. Wenn Sie beim Kauf von Importfahrzeugen ein paar Dinge beachten, können Sie tatsächlich viel Geld sparen. Wir verraten Ihnen, wie Sie bei der Konfiguration und Bestellung eines EU-Neuwagens vorgehen sollten.

Warum sind EU-Neuwagen günstiger?

Alle Autohersteller bauen ihre Fahrzeuge für sämtliche Märkte. Hierbei gibt es zwischen Audi, Skoda, VW, Opel, Nissan, BMW, Ford und Kia kaum Unterschiede. Über das EU-Ausland gekaufte Reimporte sind in der Regel preiswerter, weil laut EU-Recht die Steuern immer dort gezahlt werden müssen, wo das Fahrzeug zugelassen und auch gefahren wird. In Deutschland kommen zum Netto-Verkaufspreis immer noch einmal 19 Prozent Mehrwertsteuer hinzu. Wenn Sie einen EU-Neuwagen aus Dänemark kaufen, sparen Sie Geld, weil der Verkaufspreis dort von vornherein niedriger ist, da für gewöhnlich noch eine Mehrwertsteuer von 25 Prozent sowie eine Zulassungssteuer hinzukommen würden. Bei einem Reimport nach Deutschland werden aber nur 19 Prozent Mehrwertsteuer fällig, sodass sich eine Ersparnis ergibt. Nichtsdestotrotz ist es empfehlenswert, vor dem Kauf immer zu überprüfen, ob Sie am Ende wirklich sparen, denn das gilt natürlich nicht pauschal.


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Ist die Diesel Debatte festgefahren?

 

Diesel DebatteDie schlechten Neuigkeiten für Dieselfahrer halten sich vehement. Durch den Abgas Skandal ist die Motorengattung der Selbstzünder zunehmend in schlechtes Licht geraten. In diesem Zusammenhang machen Bezeichnungen, wie "Stinker Diesel" oder "Umweltverpester" die Runde.

Deutsche Metropolen wie München oder Stuttgart ziehen jetzt Diesel Fahrverbote in Erwägung. Insbesondere Dieselkraftfahrzeuge mit Schadstoffklasse Euro 5 stehen im Fokus. Jahre zuvor wurden ebendiese Selbstzünder noch als energietechnologische Effizienz angesehen, so sind sie jetzt deutlich in Verruf geraten als "Stickoxid Schleudern".


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